Sweater Weather – DIY Sweatkleid

Es ist kalt, nass und richtig ungemütlich. Bei diesem Wetter möchte man nichts lieber, als in eine Jogginghose und einen warmen Hoodie schlüpfen und das wohlig weiche Sofa nicht mehr verlassen. So ein Sofa-Look ist nicht das, was gemeinhin als gesellschaftstaugliche Kleidung verstanden wird. Wer sich bei rauen Temperaturen gemütlich anziehen möchte, ohne wie die Inkarnation der berüchtigten Couch-Potato auszusehen, greift jetzt zum Sweatkleid. Das legere Kleid ist die Lösung für alle, die bei Sweater Weather nicht einfach nur zu Hause rumlungern möchten: Einfach drüber ziehen und entspannt der nasskalten Realität trotzen ohne geistige Höchstleitungen in puncto Styling erbringen zu müssen.

Das Sweatkleid ist so bequem wie Homewear, wirkt aber zugleich angezogen genug, um erhobenen Hauptes die Safe-Zone, aka das traute Heim, bedenkenlos verlassen zu können. Skeptische oder mitleidige Blicke der Nachbarn ausgeschlossen.

Mein Design

Die Idee für das Casual-Kleid schoss mir vor Kurzem, als ich mit Freuden feststelle, dass ich noch fast 3 Meter von diesem wunderbaren Jacquard-Jersey mit dem Zick-Zack Muster „übrig habe“. Bei 3,99 Euro pro Meter – I C H  L I E B E  S A L E – hat sich meine ursprünglich benötigte Stoffmenge schlagartig vervielfacht. Ich kann nichts dafür, ich bin nur ein hilfloses Sale-Opfer – heillos dem Stoffwahnsinn verfallen. Von Reue aber keine Spur, weil #nähenmachtglücklich und Stoff besitzen irgendwie auch.

Mein Fundus

Besitzen ist vielleicht nicht die richtige Wortwahl, HORTEN kommt der Realität schon etwas näher. Ein Laster, das unbestreitbar in der Familie liegt. Mein Vater ist stolz auf seinen Vorratskeller (nicht nur eine kleine Rumpelkammer, sondern ein ganzer Keller voll Marmeladen, eingemachten Tomaten, Spinat, Pilzen und allem was das Hausmännerherz höher schlagen lässt). Ich hingegen bin stolz auf mein Stofflager, das weit mehr als nur Textilien umfasst: Fäden in allen Farben des Regenbogens, Reißverschlüsse, Bündchen, Knöpfe.

Manchmal macht es mich glücklich, wenn ich diese „Rohstoffe“ ansehe und mir vorstelle, was daraus entstehen kann. Mein Grinsen dabei ist mindestens genauso breit, und zufrieden, wie jenes meines Vaters, wenn er mir voller Stolz seine neuesten Marmeladenkreationen präsentiert. Noch glücklicher macht es mich aber, wenn ich am Sonntag Nachmittag eine Idee habe und sofort loslegen kann, WEIL mein Fundus alles hat, das ich für ein neuen Projekt brauche. Vor allem wenn es draußen kalt, nass und richtig ungemütlich ist ;).

 

Hard Facts

Der Schnitt: DIY Schnitt auf Basis von meinem Cosy Sweater.

Das Material: Sweatshirtstoff, Metallreißverschluss, Bündchenstoff, Style-Fix für den Reißverschluss (damit sich der Stoff nicht wellt).

4 Kommentare zu „Sweater Weather – DIY Sweatkleid

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